Thema der Fotoausstellung 2014

als gemeinsames Projekt der Fotografengruppe "Blende 11" und der Malerin Uschi Freymeyer :

 

"Be happy"

vom 5.-12. Dezember 2014 im KUNSTHAUS Frankenthal

Atelier art & more

 

facebook: foto-blende-11

www.uschi-freymeyer.de

Titel: "The dark side"

Themen der Ausstellung in 2013:

 

Mannheim, Portraits, Augenbilder und Altes Volksbad ...

 Location für die Fotoausstellung zur Nacht der Museen in Mannheim am

20. April 2013 Uhr

Geschichte

Das Alte Volksbad

Fast 100 Jahre lang diente die Einrichtung in der Mittelstr. 42 der Hygiene und dem Wohlbefinden der Neckarstädter. Die letzten Besucher wurden Ende 1988 angenommen, dann stellte das Volksbad seinen Betrieb ein. Ein neuer Zweig der sozialen Fürsorge in Mannheim war Ende der 80er Jahre des vorletzten Jahrhunderts die Bestrebung, Volksbäder zu errichten. Der Stadtrat beschloss "die Beschaffung von Badegelegenheiten für die arbeitenden Klassen während der kälteren Jahreszeit". 1890 öffneten die ersten Volksbäder in der Schwetzinger- und in der Neckarstadt ihre Pforten. Die zwei entsprechenden Volksbäder wurden, anstatt mit kostspieligen
Wannen, mit Brausen ausgestattet; es gab vier Duschkabinen für Frauen und zehn für Männer.
In den Folgejahren entstanden auch in den anderen Stadtteilen Volksbäder, 1930 gab es insgesamt elf. Daneben bestanden auch im Herschelbad und in den Schulen Waschmöglichkeiten.

Nach 40 Betriebsjahren hatte das alte Volksbad Neckarstadt ausgedient. 1931 entstand an der gleichen Stelle der heutige Bau, der am 14.3.1931 eröffnet wurde. Im Keller standen 12 Wannen- und 28 Brausebäder zur Verfügung, schon 1934 wurde die Anlage mit 15 zusätzlichen Brausebädern erweitert. In den oberen Stockwerken
wurden Amtsräume eingerichtet, z.B. für die Zweigstelle des Fürsorgeamts. Im Flur des oberen Stockwerks weist eine alte Gedenktafel auf die Finanzierung des Gebäudes mit Hilfe von Mitteln der Vereinigten Staaten hin. Die Neue Mannheimer Zeitung schrieb am 14.3.1931: "Die der Mittelstraße zugekehrte Hauptfront
des vierstöckigen Neubaues, der an der Stelle des völlig veralteten und unzureichenden Volksbades errichtet wurde, vereinigt sich harmonisch mit der anstoßenden Bernhard-Kahn-Lesehalle..."

In den 70er Jahren wurden die meisten Volksbäder geschlossen. Durch die fortschreitende Sanierung der Wohnungen war das Bad "außer Haus" immer weniger gefragt. Von der Schließung verschont blieb zunächst nur das Neckarstädter Volksbad. Noch 1983 hatte sich der Gemeinderat entschlossen, "aufgrund des florierenden
Betriebs und des bleibenden Bedarfs" das letzte von ehemals elf Volksbädern nicht zu schließen, sondern neu herzurichten. Ab 2.12.1983 lief wieder das Wasser. Viele Benutzer blieben ihrem Volksbad treu, weil der regelmäßige Badehausbesuch und das Schwätzchen im Warteraum einfach dazugehörten. Doch nur noch fünf
Jahre war das Bad zu halten. Am 31.12.1988 schloss das letzte Volksbad Mannheims für immer.

Die Geschichtswerkstatt Neckarstadt nutzt heute die Räume des Alten Bades als Vereinsräume für vielfältige historische und kulturelle Veranstaltungen. Das Haus wurde im Frühjahr 2008 durch das stetige Engagement der Geschichtswerkstatt unter Denkmalschutz gestellt. Die oberen Etagen stehen seit 2012 kreativwirtschaftlich
orientierten Existenzgründungen in den ersten Jahren zur Verfügung.



 

Fotofläche https://www.kg-werbedisplays.de

 

 


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